So erstellst du Dein Budget

Warum ist am Ende des Geldes immer so viel Monat übrig?

 

Fragst du dich das manchmal auch? Dann wäre es eine gute Idee, ein Budget zu erstellen! Selbst wenn du keine Geldnöte hast, ist es hilfreich, seine Einnahmen und Ausgaben genau im Überblick zu haben. Damit lassen sich Aussagen darüber treffen, in welchem finanziellen Rahmen sich geplante Urlaube pro Jahr bewegen sollen oder welche teuren Anschaffungen gemacht werden können.

 

Je nach Lebenssituation kann ein Budget unterschiedlich aussehen. Grundsätzlich gilt: Je älter man wird, desto mehr Kosten kommen auf einen zu. Ist man von Zuhause ausgezogen, kommen eine Menge Rechnungen ins Haus geflattert.

 

Wir haben für dich drei verschiedene Bugdetvorlagen vorbereitet: allgemein und speziell für Lernende und Studierende.

 

Bei der Erstellung eines Budgets werden Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt um zu sehen, wie die Balance ist, um sein monatliches Einkommen optimal einzuteilen. Je detaillierter so eine Aufstellung ist, desto besser kann man erkennen, wo man eventuell mehr ausgibt als nötig. 

Seine Finanzen im Griff zu haben, erspart einem nicht nur Ärger und Schulden, sondern ermöglicht auch einmal eine spontane teure Anschaffung und wappnet gegen plötzliche höhere Kosten.

 

Die Budgetvorlage hat eine Jahres- und eine Monatsspalte. Ausgaben, die nicht monatlich anfallen (z.B. Steuern, Versicherungsprämien, Jahresabonnemente) werden auf einen Monat umgerechnet: Beispielsweise werden Jahresbeträge durch 12, Quartalsbeträge durch 4 dividiert. Auf diese Weise kannst du deine durchschnittlichen Monatseinnahmen mit deinen durchschnittlichen Monatsausgaben vergleichen.

 

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In einem ersten Schritt werden alle Einnahmen und anfallende Kosten in die Vorlage eingetragen. Denke auch an zu erwartende Kosten (z.B. Zahnarzt, Ausbildungskosten) und erwünschte Ausgaben (z.B. Ferien). Beträge wie Miete, Steuern und Versicherung sind aufgrund von Verträgen genau festgelegt und können gut erfasst werden. Ausgaben für Haushalt, Kleidung und Freizeit müssen aus Erfahrung geschätzt werden.

 

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Sind alle Beträge eingetragen, kann die Analyse beginnen. Hast du jeden Monat eine positive Differenz (also Geld übrig), kannst du dich freuen! Du hast deine Finanzen gut im Griff und kannst dir auch einmal etwas gönnen. Eine andere Idee wäre, einen kleinen Teil davon als Dauerauftrag auf ein Sparkonto für später zu legen.

 

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Was, wenn du nach der Aufstellung merkst, dass deine Ausgaben die Einnahmen übersteigen?

 

Gehe noch einmal deine Liste durch und überlege, wo du Einsparungen machen kannst. Es ist normal, dass es auch mal einen teuren Monat gab, in dem man mehr als üblich ausgegeben hat. Kleine Korrekturen in den Bereichen Freizeit, Haushalt und Ferien genügen meist. Sollte dies aber fast jeden Monat vorkommen, sollten Verträge wie Handy, Versicherungen oder sogar die Miete und das Auto in Frage gestellt werden.

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Ein Budget zu erstellen ist keine grosse Sache und sehr empfehlenswert. Gerade wenn dein Leben sich verändern wird, weil du eine neue Stelle antrittst, ein Studium beginnst oder eine eigene Wohnung beziehst, ist es sehr empfehlenswert, seine Finanzen im Überblick zu haben.

So kannst du ohne existentielle Sorgen und Probleme deine Zukunft planen!

Du machst das lieber auf dem Smartphone? Hier sind gute Apps:

 

Die besten Budget Apps

 

Tipps zum Sparen haben wir hier für dich!